Wird eine Faser zu eng gebogen, tritt Licht aus dem Kern aus – die Dämpfung steigt, vor allem bei 1550 nm. Extreme Biegungen können die Faser dauerhaft schädigen. Biegeunempfindliche Fasern (nach ITU-T G.657) verzeihen engere Radien, ersetzen aber keine sorgfältige Verlegung.
Im OTDR zeigt sich eine zu enge Biegung als Verluststufe ohne Reflexion, die bei 1550 nm deutlich größer ist als bei 1310 nm.
